Inbound vs. Outbound Marketing

Marketing ist die Kommunikationsgrundlage, die Unternehmen und (potenzielle) Kunden auf allen Ebenen miteinander verbindet. Ob visuell, akustisch oder sogar haptisch – das erdachte Konzept soll uns sichtbar machen und unserem Gegenüber gefallen. Doch wie auch überall sonst gibt es im Marketing verschiedene Varianten der Kommunikation. Wie sich Inbound- und Outbound-Marketing unterschieden und warum es manchmal besser ist, sich Zeit für Herzensangelegenheiten zu nehmen, verraten wir in diesem Beitrag.
Verfasst von Lydia
Inbound vs. Outbound Marketing erklärt
Inhalt

Speeddating vs. Herzensangelegenheit

Der Unterschied zwischen Inbound- und Outbound Marketing lässt sich wunderbar an einem Beispiel erläutern, das jedem vertraut sein sollte. Es geht um Dating. Und bevor sich nun alle ihre vorschnelle Meinung bilden und das generelle Für und Wider abgewogen wird: Keine Angst, jeder darf natürlich, wie er will. Was entscheidet, ist, ob man auch findet, was man finden möchte.

Ein Tisch – viele Gäste: Outbound-Marketing alias Speeddating

Die klassischen Marketingstrategien, die vor allem aus dem Zeitalter der Druckwaren bekannt sind, haben ihren festen Platz am Tisch der bewährten Konzepte verdient. Wichtig zu wissen ist, dass vor der Erschließung des digitalen Neulands mit dem verfügbaren Budget für Flyer, Plakate und Broschüren möglichst viel erreicht werden wollte. Ergo wurde das finale Design so konzipiert, dass es eine möglichst große Zielgruppe anspricht und von dieser wahrgenommen wird. Gewünscht oder eher erforderlich war also die aktive Generierung von Aufmerksamkeit und flächendeckende Reichweite. Dieses eher quantitative Konzept hat sich lange bewährt und wurde lange umgesetzt.

Das beschriebene Outbound-Marketing versucht also mit den immer gleichen Werten möglichst viele Personen auf einmal anzusprechen. Der Erfolg zeigt sich, wenn jemand sitzen bleibt. Das Prinzip ist also wie beim Speeddating. Ein Tisch, ein Set-up, viele Gesichter, die vorbeiziehen, der Jackpot ist ein Match am Ende.

Mit Liebe zum Detail: Inbound-Marketing alias Herzensangelegenheit

Das Gegenstück zu dieser Vorgehensweise ist das Kind der Digitalisierung: das Inbound-Marketing. Hier geht es darum, möglichst gezielt und individuell die User einer Plattform auf den Mehrwert des Unternehmens aufmerksam zu machen. Und das, indem besagter Mehrwert als Inhalt bereitgestellt wird und gefunden werden kann. Und zwar von den potenziellen Kunden selbst. Man wartet also, bis eine Art Dialog entsteht, auf dessen Fragen man die passenden Antworten geben kann. Ist die Zielgruppe beispielsweise auf der Suche nach einer richtig guten Erklärung, was denn der Unterschied zwischen Inbound- und Outbound-Marketing ist, und findet diese eigenständig, dann ist das genau der Schritt, den Unternehmen erzielen wollen, um gefunden zu werden.

Ziel des Ganzen ist, die auf Vertrauen basierende Entscheidung des Kunden, sich besagte Erklärung auf der Zielwebseite anzuschauen. In kleinen Schritten werden also Gemeinsamkeiten festgestellt und es entsteht eine vertrauensvolle Ebene. Landet der User auf der Webseite und liest dort den Artikel über Inbound- und Outbound-Marketing, wird er schlussfolgern, dass die Agentur mit Sicherheit auch strake Konzepte umsetzen kann, die die beschriebenen Ergebnisse erzielen. Er setzt sich also mit weiterem Content auseinander und findet den Mehrwert, den er sich von einem Unternehmen wünscht. ( *hust* zum Beispiel hier).

Der nächste Schritt: Wirklich anrufen

Wo beim Outbound-Marketing der ganze Zauber schnell vorüber ist, wird es beim Inbound-Marketing nun erst richtig ernst. Ist man interessant geworden, indem man gezielt den richtigen Content bereitgestellt hat, lautet der nächste Schritt des Inbound-Marketings: Das Vertrauen der Zielgruppe weiter verstärken. Es werden weitere Informationen auf verschiedenen Plattformen bereitgestellt, die Stück für Stück die Persönlichkeit und somit den Benefit des Unternehmens offenlegen. Wir als Unternehmen zeigen, welche Vorteile wir bieten, welche Vorzüge unsere Produkte oder Dienstleistungen haben und dass man sich auf uns verlassen kann.

Wie bei einem zweiten Date wechseln wir in die nächste Ebene und geben mehr von uns Preis. Wichtig ist, dass wir nicht klassisch 3 Tage warten, bis wir anrufen bzw. uns wieder melden. Sondern wir stellen in regelmäßigen Abständen weitere Informationen bereit, die unser Gegenüber interessieren könnte. Mit besonderer Sorgfalt reagieren wir dabei auf die bereits bekannten Interessen und Vorstellungen und verraten, wie wir diese erfüllen können und wo sich unser Mehrwert mit dem angedeuteten Bedürfnis deckt.

Wiedersehen macht Freude

Damit die Beziehung nicht zu eintönig wird und wir nicht in eine einseitige Kommunikation verfallen, müssen wir auffindbar bleiben. Präsent und erreichbar bleiben wir durch eine gute und funktionale SEO-Strategie. Gutes SEO-Marketing lässt uns in den Suchergebnissen weiter oben erscheinen und rückt uns in den Augenschein unserer Zielgruppe. Ein qualitativ hochwertiger Platz in den Suchmaschinen erhöht unsere Chance, für den nächsten Kaufprozess in die nähere Auswahl gezogen zu werden.

Ebenfalls wichtig beim Inbound-Marketing ist die Lebendigkeit und Reaktionsfähigkeit unserer Social-Media-Kanäle bzw. Contents. Dieser sollte aktuell und authentisch bleiben, denn niemand findet gerne heraus, dass der erste Eindruck nur Show war, um interessant zu wirken. Unsere Follower wollen echte Gefühle, Authentizität und das ganze Paket. Und das sollen sie bekommen. Denn der Vorteil, den das Inbound-Marketing für das Unternehmen bietet, ist eine nachhaltige Beziehung zwischen Sender und Empfänger, von der beide Seiten profitieren.

Das Marketing-Happy-End

Das Ziel des Inbound-Marketings ist also, auf eine beständige Beziehung hinzuarbeiten. Es lohnt sich, flexibel und individuell durch hochwertigen Content kleinere Zielgruppen anzusprechen. Die Umwandlungen von Interessenten in Kunden sind hier bedeutend vielzähliger als bei dem Versuch, möglichst viele Personen gleichzeitig zu erreichen. Ein Bestandskunde ist der bessere Partner als der Testkäufer. Durch die Strategien des Inbound-Marketings erreichen wir gezielt die Kunden, die wir auch wirklich erreichen wollen. Und sie erreichen uns. Ende gut, alles gut.

Mehr Tipps rund um Content-Stratgien zum Verlieben gibt es übrigens hier. Und das ganz ohne Hintergedanken.

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