3 Gründe warum Design ein Handwerk ist

Handwerk zieht sich durch unser Leben wie ein roter Faden und macht die Dinge greifbar. Es schafft uns Häuser, Infrastrukturen und ermöglicht uns einen modernen Alltag, indem es uns die Grundlage für digitalen Austausch und Vernetzung bietet. Doch warum scheitert die Anerkennung des handfesten Schaffensprozesses, wenn es um Design geht? Warum Konzepte von Ideenfindung bis Identitätsdefinition Hand und Fuß haben, tischen wir in diesem Beitrag gekonnt auf.
Verfasst von Lydia
Design als Handwerk
Inhalt

1. Design ist nicht nur das finale Produkt

Design beginnt da, wo Ideen anfangen. Der Prozess startet an dem Punkt, an dem Bedürfnisse ein Ziel beschreiben, das erfüllt werden soll. Ob es sich um die Identität eines Unternehmens handelt, die mit einem Corporate Design sichtbar gemacht werden soll, oder um eine digitale Kampagne, die uns gezielte Informationen vermitteln und relevante Personen als Zielgruppe erreichen soll.

Am Anfang vom Design steht das Bedürfnis, das es zu definieren und letztlich durch den anschließenden Prozess nach der Ideenfindung zu bedienen gilt. Wie schafft es ein Unternehmen, dauerhaft in den Köpfen der Menschen zu bleiben? Indem ein strukturierter Weg für einen nachhaltigen Wiedererkennungswert geschaffen wird.

Vielen fällt es schwer, diesen anfänglich gedachten und in Worte gefassten Ansatz eines Designs als relevanten Teil der Arbeit zu sehen, weil er nicht greifbar scheint. Doch versetzen wir uns in die Arbeit anderer Handwerksberufe, erkennen wir, dass auch hier die Arbeit stets mit der Idee beginnt, wie auf ein Bedürfnis gezielt reagiert werden muss. Auch ein Klempner überlegt zuerst, wo die 10 cm Wasser herkommen, die Sie im Badezimmer stehen haben. Handelt es sich tatsächlich um einen Rohrbruch? Oder vielleicht doch um das selbst gebaute Freischwimmbecken, das Ihr Nachwuchs eigens für Goldfisch Hans Peter in einem unbeaufsichtigten Moment angelegt hat? Mit der Idee beginnt die Arbeit.

2. Design baut Infrastrukturen

Ist die Idee gefunden, wächst sie zu einem Konzept, das auf das Ergebnis des späteren Designs ausgerichtet ist. Dieses Konzept fasst zusammen, was an einzelnen Schritten erfolgen muss, um das Ziel zu erreichen, das zuvor gesetzt wurde. Ein Ziel zu erreichen, bedeutet nicht, eine Strecke von A nach B zurückzulegen, sondern eine nachhaltige Bewegung zu schaffen, die eine dauerhafte Verbindung von A und B ermöglicht.

Mittels Design möchten wir also keine einzelnen isolierten Vorgänge, sondern den Schaffensprozess in die Gesamtheit aller erforderlichen Maßnahmen integrieren. Wir setzen uns nicht einfach in den Bus und steigen blindlings aus, wenn wir am Ziel angekommen sind, sondern werfen vorher einen geübten Blick auf die Karte. Ein gutes Konzept knüpft an die vorhandene Umgebung an und verbindet sie sinnvoll mit neuen Möglichkeiten. Wir schauen, welche Haltestellen zuerst angefahren werden sollten, wo der Kraftstoff am günstigsten ist und sorgen für eine angenehme Reise. Design ist nicht nur eine Richtung, sondern eine Infrastruktur, die Unternehmen nachhaltig nach vorne bringt.

3. Design schafft Marken ein Zuhause

Dabei schafft Design nicht nur diese Infrastruktur, sondern sichert ein Unternehmen und seine Identität als vollwertige Gesamtheit. Design gibt Marken ein Zuhause im großen Ganzen einer unternehmerischen Einheit. Wie bei einer durchdachten und strukturierten Inneneinrichtung, in der man Elemente frei von Raum zu Raum bewegen kann, weil alles dank guter Überlegung und Konzeption nahtlos zueinander passt. Design verbindet die einzelnen Elemente und erzeugt somit nicht nur eine Grundlage auf der zukünftig aufgebaut werden kann, sondern auch die Gewissheit, dass die eigenen Möglichkeiten flexibel bleiben.

Funktionales Design bietet stets die Möglichkeit anzubauen und zu expandieren. Wir stellen keine Schränke vor die Tür, weil Platzprobleme herrschen. Wir konzeptionieren eine individuelle Lösung, die vorhandene Ressourcen sinnvoll nutzt und potenzielles Wachstum zulässt. Die Funktionalität dahinter beginnt bei der Idee, die nicht nur das einzelne Ziel, sondern auch die möglichen Resonanzen beachtet.

Was es also heißt, ein wirklich gutes Design zu machen, lässt sich an der Vielzahl der erforderlichen Handgriffe ausmachen. Auch wenn diese nicht alle ersichtlich oder greifbar scheinen, fügen sie doch die einzelnen gedanklichen Zahnräder zu einer funktionierenden Struktur zusammen, die Sie als Unternehmen verlässlich und flexibel weiterbringen. Design versteht sich als Handwerk, das auf Bedürfnisse reagiert, die einen Ausbau oder Neubau brauchen, um nachhaltige Beständigkeit hinsichtlich moderner Anforderungen zu gewährleisten. Wir legen den fiktiven Blaumann an und schaffen Designs, auf die Sie lange bauen können. Ganz ohne Bauarbeiterdekolleté.

Mehr standfeste Design gibt es hier.

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